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Pfahlgeschichte und Rückblick

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Botschaft von Taber Johnson,
Mitglied im Hohen Rat des Pfahles Friedrichsdorf

Die Eroberung einer Reichsstadt

Wer die Geschichte der Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber kennt, weiß, dass die Stadt in ihrer langen Geschichte bisher nur ein einziges Mal erobert wurde. Das geschah im Jahr 1631 während des Dreißigjährigen Krieges. Als protestantische Reichsstadt stand Rothenburg damals unter dem Schutz Schwedens, wurde jedoch von den kaiserlichen Truppen unter der Führung des Grafen Johann T’Serclaes von Tilly überrannt.

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Das änderte sich Anfang August 2026. Die Stadt, die längst nicht mehr den Status einer Reichsstadt besitzt, wurde ein zweites Mal erobert.

Vielleicht haben Sie davon nichts mitbekommen? Anfang August gab es schließlich viele andere bemerkenswerte Ereignisse: eine Sonnenfinsternis, steigende Inflationsraten und den Schulanfang. Möglicherweise ist die Nachricht von Rothenburgs zweiter Eroberung zwischen all den anderen Schlagzeilen untergegangen.
Aber keine Sorge: Ich war dabei und habe es persönlich erlebt. Gerne erzähle ich Ihnen davon …

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Im Sommer hatten wir Besuch aus den USA. Gemeinsam wollten wir unter anderem die wunderschöne mittelalterliche Stadt Rothenburg ob der Tauber besichtigen. Wir übernachteten dort und erkundeten vor unserer Weiterreise durch Süddeutschland noch die letzten Winkel und Gassen der Altstadt. Ein letztes Mal waren wir auf der Stadtmauer unterwegs. Noch ganz erfüllt von der mittelalterlichen Atmosphäre machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel, um auszuchecken.

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Und dann geschah es: die zweite Eroberung der Stadt!

Zu unserer Rechten, etwa fünfzig Meter entfernt, befand sich eine kleine Öffnung in der Stadtmauer, kaum größer als eine Haustür. Ich wurde Augenzeuge, als der erste junge Mann durch diese Öffnung die Altstadt betrat. Sofort fiel mir sein Schild auf. Aus der Entfernung konnte ich die übrige Ausrüstung nicht so deutlich erkennen, doch eines war mir sofort klar: Er war „mit Macht und großer Herrlichkeit“ ausgerüstet (1 Nephi 14:14).

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Kurz darauf drängten weitere Personen durch die Öffnung in die Altstadt: Männer und Frauen, alle genauso ausgerüstet wie der Erste.

Ich wusste, was sich auf der anderen Seite der Stadtmauer befand: ein großer Busparkplatz. In den ersten Augenblicken der Eroberung stellte ich mir vor, dass dort mehrere Busse mit zahlreichen Eroberinnen und Eroberern bereitstanden. Tatsächlich waren es jedoch nur etwa fünfzehn bis zwanzig Menschen, die die Stadt vollständig „eroberten”.

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Trotz ihrer geringen Zahl boten sie ein beeindruckendes Bild. Ich selbst war so überrascht, dass ich regelrecht erstarrte. Meine Familie und ich waren die ersten „Opfer“ dieser Eroberung, denn wir standen nur wenige Schritte von der Stelle entfernt, an der sie in die Stadt eindrangen. Wir hatten schlicht keine Chance.

Allerdings waren wir in diesem Fall freiwillige Opfer.

 

Bei den Eroberinnen und Eroberern handelte es sich nämlich um Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Sie trugen ihre Schilder, und wir erkannten sofort, und spürten deutlich, dass sie „mit Rechtschaffenheit und mit der Macht Gottes in großer Herrlichkeit ausgerüstet waren“ (1 Nephi 14:14).

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Unter ihnen war auch Sister Chisholm, die lange Zeit in unserer Gemeinde gedient hatte. Präsident und Sister Theurer waren ebenfalls mit ihrer Tochter dabei. Es handelte sich um die Abschiedsreise jener Missionare, die ihre Mission erfolgreich beendet hatten.

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Dass wir die Missionare am letzten Tag ihrer Mission in Deutschland unerwartet trafen, empfanden wir als ein Wunder. Unsere Herzen waren voller Dankbarkeit für ihren Dienst. In diesem Moment wurde uns erneut bewusst, wie kostbar Vollzeitmissionare für uns, unsere Gemeinden und unseren Pfahl sind.

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Dabei musste ich an einen Vers aus dem Buch Mormon denken, den meine Frau oft zitiert:

"Und nun begab es sich: Alma fing an, von dieser Zeit an das Volk zu lehren, und diejenigen, die mit Alma waren, als der Engel ihnen erschien; sie zogen ringsum durch das ganze Land … und predigten das Wort Gottes in viel Drangsal; denn sie wurden von denen, die ungläubig waren, heftig verfolgt und von vielen geschlagen.

Aber trotz alledem gaben sie der Kirche viel Trost; sie stärkten allen den Glauben und ermahnten sie mit Langmut und viel Beschwernis, die Gebote Gottes zu halten." (Mosia 27:32–33)

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Missionare haben den Auftrag, Menschen zu Christus zu bringen. Das tun sie auch für Mitglieder wie Sie und mich, die bereits fest im Evangelium verankert sind. Auch wir brauchen den Trost, das Licht und die Begeisterung, die Missionare in unsere Städte und Dörfer bringen.

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Unsere Pfahlpräsidentschaft arbeitet eng mit den Missionsleitern, Präsident und Sister Theurer, zusammen.

Was können wir als Mitglieder des Pfahles tun, um ihrem Beispiel zu folgen und die Missionare und Missionarinnen in unserem Pfahl zu unterstützen?

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Ich möchte zwei einfache Anregungen weitergeben, wie wir damit anfangen können. Sie stammen von Elder S. Gifford Nielsen aus seiner Ansprache „Beschleunigen wir die Spieltaktik des Herrn!“ (Generalkonferenz, Oktober 2013):

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1. Lernen Sie die Missionare kennen und beten Sie namentlich für sie

Beten Sie jeden Tag namentlich für die Missionare in Ihrer Gegend und die Freunde der Kirche, um die sich diese bemühen. Das geht nur, wenn man [die Missionare in der Gemeinde] begrüßt, auf ihr Namensschild schaut, sie mit Namen anspricht und sie fragt, wen sie gerade unterweisen.
 

2. Beten Sie darum, jemanden dem Erretter näherzubringen

Beten Sie jeden Tag konkret dafür, jemanden dem Erretter und seinem Evangelium näherzubringen. Sie können dies erreichen, indem Sie alle Menschen als Söhne und Töchter Gottes betrachten, die einander auf der Heimreise helfen.

 

Vergessen wir dabei auch nicht die jungen und älteren Menschen aus unseren Gemeinden, die in alle Welt ausgesandt werden, um das Evangelium zu verkünden. Auch unsere eigenen Missionare können wir unterstützen, wenn wir namentlich für sie beten und uns bemühen, andere Menschen dem Erretter näherzubringen.

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Ich bin dankbar für die Vollzeitmissionare, wo immer sie dienen. Ich bezeuge, dass sie mit der Macht Gottes ausgerüstet sind. Sie erobern die Welt auf die Weise des Herrn: indem sie sich um den Einzelnen kümmern und jedem helfen, dem Bündnispfad zu folgen, der zu Jesus Christus und unserem Vater im Himmel führt.

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Im Namen Jesu Christi. Amen.

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Taber Johnson

Das Blasen der Posaune und die Sammlung Israels - Gedanken zum 22. September

Die Eroberung einer Reichsstadt

Heute ist der 22. September 2026 – ein Datum, dessen Bedeutung uns im Alltag nicht immer bewusst ist. Warum ist dieser Tag gerade für uns als Heilige der Letzten Tage so besonders?

 

Tage des Gedenkens und der Einkehr

Seit Anbeginn der Schöpfung hat der Herr seinen Kindern heilige Zeiten und Gedenktage gegeben. Sie helfen uns, „immer an ihn zu denken" und die großen Wundertaten nicht zu vergessen, die er für uns vollbracht hat.

 

Der Sabbat.

Der bekannteste dieser Tage ist der Tag des Herrn. Er erinnert uns an die Schöpfung, die der Vater durch den Sohn ausgeführt hat. In unserer Evangeliumszeit hat der Herr dem Propheten Joseph Smith die tiefere Bedeutung dieses Tages erneut offenbart:

 

„Und damit du dich selbst noch mehr von der Welt unbefleckt halten mögest, sollst du an meinem heiligen Tag ins Haus des Betens gehen und deine heiligen Handlungen darbringen." (LuB 59:9)

 

Das Paschafest.

Dem alten Israel gab der Herr weitere Gedenktage. Das Paschafest wies mit seinen Opferlämmern symbolisch auf das Lamm Gottes hin. So wie das Blut der Lämmer Israel in Ägypten vor dem Tod bewahrte, so überwindet das Sühnblut Jesu Christi den geistigen und den körperlichen Tod für die ganze Menschheit.

 

Ostern.

An Ostern gedenken wir des unendlichen Opfers, das das Lamm Gottes, ja Jesus Christus selbst, für uns dargebracht hat. Er hat unsere Schuld bezahlt – für alle, die ein reuiges Herz und einen zerknirschten Geist haben. Durch sein Sühnopfer und seine Auferstehung können wir zum Vater zurückkehren.

 

Weihnachten.

Zu Weihnachten erinnern wir uns an seine Geburt: an das Licht, das in die Welt gekommen ist – ein Licht, das die Finsternis nicht erfassen kann.All diese Tage erinnern uns an seine Liebe zu uns.

 

Die Herbstfeste Israels und der 22. September

Im Gesetz des Mose bestimmte der Herr für den siebten Monat des hebräischen Kalenders eine Reihe weiterer heiliger Tage, die mit der Herbsternte zusammenfielen:

 

1. Das Fest der Posaunen (Rosch ha-Schana) – ein Ruf zur Einkehr und zur Umkehr.

 

2. Der Versöhnungstag (Jom Kippur) – der heiligste Tag im Judentum, an dem Versöhnung und Vergebung im Mittelpunkt stehen.

 

3. Das Laubhüttenfest (Sukkot) – die dankbare Erinnerung an die vierzigjährige Wüstenwanderung und an die bewahrende Fürsorge des
                                                                Herrn.

 

Am Fest der Posaunen beten die Juden traditionell darum, dass Gott sich der Bündnisse mit den alten Patriarchen erinnert und sein zerstreutes Volk wieder sammelt.

 

Jesaja prophezeite über diesen Tag:

 

„Und geschehen wird es an jenem Tage: Da wird in eine große Posaune gestoßen; dann werden alle, die sich im Lande Assyrien verloren haben, und die im Lande Ägypten Versprengten heimkehren und den Herrn anbeten auf dem heiligen Berge in Jerusalem." (Jesaja 27:13)

 

Auch Sacharja verbindet das Erschallen der Posaune Gottes mit der Verheißung, dass Ephraim mithelfen wird, das Bundesvolk aufzurichten und zu seiner Herde zu sammeln (siehe Sacharja 9:13–16).

 

Ein Datum für die Sammlung in den letzten Tagen: der 22. September 1827

Heute vor 199 Jahren – am frühen Morgen des 22. September 1827 – geschah etwas, das die Welt verändert hat: Joseph Smith empfing aus den Händen des Engels Moroni die Goldenen Platten.

 

Es ist kein Zufall, dass dies in die Zeit der Herbstfeste fiel, und zwar genau auf den Tag des Posaunenblasens. Das Buch Mormon wurde hervorgebracht, um die Sammlung Israels einzuleiten, der Welt ein weiteres Mal zu bezeugen, dass Jesus der Christus ist, und alle einzuladen, sich auf sein Kommen vorzubereiten.

 

Auf dem Titelblatt des Buches Mormon heißt es:

„… er [der Bericht] soll dem Überrest des Hauses Israel zeigen, was der Herr Großes für seine Väter getan hat; und es soll die Bündnisse des Herrn erkennen und dass es nicht für immer verstoßen ist – auch sollen die Juden und die Andern davon überzeugt werden, dass Jesus der Christus ist, der ewige Gott, der sich allen Nationen kundtut …"

 

Der Ruf zur Sammlung in unserer Zeit

Wenn wir heute auf vielen Tempeln der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage blicken, sehen wir auf manchen von ihnen die Statue des Engels Moroni mit der Posaune am Mund. Sie ist ein Sinnbild für die Erfüllung dieser alten Prophezeiungen.

 

Heute steht eine Schar von über 90.000 rechtschaffenen jungen Männern, jungen Frauen und Seniormissionaren bereit. Aus Ephraim und aus allen Stämmen Israels lassen sie ihre Stimme ertönen. Sie laden alle Menschen ein, zu Christus zu kommen, Bündnisse mit Gott zu schließen und zum Berg des Herrn heraufzukommen.

 

Der Posaunenschall unserer Tage ist:

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  • die Botschaft des Buches Mormon als ein weiterer Zeuge für Jesus Christus,
     

  • der Ruf zur Umkehr und zur Vorbereitung auf das Zweite Kommen des Herrn,
     

  • die Arbeit im Weingarten, um die letzte Ernte einzubringen.

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Unser persönlicher Entschluss

An diesem Tag denken wir auch daran, was andere vor uns auf sich genommen haben, damit wir das Buch Mormon in Händen halten können. Moroni, der letzte Überlebende seines Volkes, wanderte 36 Jahre lang allein durch den amerikanischen Kontinent, um die Platten an der rechten Stelle zu verwahren – bis sie vor 199 Jahren dem Propheten Joseph Smith übergeben werden konnten.

Denken wir an Joseph Smith, durch den das Buch Mormon hervorkam und die Kirche Jesu Christi wiederhergestellt wurde, und an seinen Bruder Hyrum: Beide haben ihr Zeugnis vom Buch Mormon mit ihrem Blut besiegelt. Und denken wir an die vielen Helfer und Heiligen jener schweren Zeit – etwa an Emma Smith, von der Moroni zu Joseph sagte, er werde die Platten nur dann erhalten, wenn er die richtige Person mit zum Hügel Cumorah bringe.

 

Wenn wir das Buch Mormon wertschätzen und darin lesen, bewahren wir unser Zeugnis. Denn darin ist die Fülle des Evangeliums enthalten – und es erinnert uns daran, dass die Zeit der Ernte kostbar ist.

 

Präsident Nelson hat erklärt, das Buch Mormon sei „Gottes Werkzeug, [die] Sammlung [Israels] zustande zu bringen" (siehe Liahona, Juli 2014, „Das Buch Mormon, die Sammlung Israels und das Zweite Kommen").

 

Lasst uns also unsere Sichel mit aller Kraft einschlagen und unsere Mitmenschen in Liebe einladen, im Buch Mormon zu lesen und die heilende und heiligende Kraft dieses Buches selbst zu erfahren.

 

Zum Schluss möchte ich Joseph Smith Zeugnis vom Buch Mormon geben lassen:

 

„Ich habe den Brüdern gesagt, das Buch Mormon sei das richtigste aller Bücher auf Erden und der Schlussstein unserer Religion, und wenn man sich an dessen Weisungen halte, werde man dadurch näher zu Gott kommen als durch jedes andere Buch." (History of the Church, Band 4, Seite 461)

 

Ich bezeuge: Das Buch Mormon ist das Wort Gottes, und es bringt mich näher zu Jesus Christus. Er ist der Christus, unser lebendiger Erlöser, und er wird wiederkommen.

 

Im Namen Jesu Christi. Amen.

 

Andreas Kleinert

Beauftragter für Kommunikation im Pfahl Friedrichsdorf

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Botschaft von Sven Egly,
Mitglied im Hohen Rat des Pfahles Friedrichsdorf

Neuroplastizität und Dankbarkeit

Durch meine Arbeit in der Personalabteilung eines Herstellers für Solarwechselrichter habe ich regelmäßig Kontakt mit Psychologen. Nicht etwa, weil ich selbst ständig eine Therapie brauche, sondern weil viele meiner Kolleginnen und Kollegen Psychologen sind. Dabei bin ich auf ein faszinierendes Phänomen gestoßen, das mich sofort an das Evangelium Jesu Christi erinnert hat: die Neuroplastizität.

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Der Begriff klingt zunächst sehr wissenschaftlich. Vereinfacht bedeutet Neuroplastizität aber nichts anderes als die Fähigkeit unseres Gehirns, sich zu verändern und anzupassen. Unser Gehirn ist nicht statisch. Je nachdem, womit wir uns beschäftigen, worauf wir unsere Gedanken richten und welche Gewohnheiten wir entwickeln, entstehen neue neuronale Verbindungen. Anders gesagt: Das Gehirn wird durch das geprägt, was wir regelmäßig denken, fühlen und tun.

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Eine Studie brachte diesen Gedanken auf den Punkt: Wenn wir uns auf das Gute konzentrieren, verdrahtet sich unser Gehirn neu, um noch mehr Gutes wahrzunehmen. Das ist die Magie der Neuroplastizität.

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Als ich mich mit diesem Thema beschäftigte, wurde mir plötzlich etwas bewusst. Präsident Russell M. Nelson lädt uns seit Jahren immer wieder ein, unser Denken zu verändern und unser Herz auf Christus auszurichten. Vielleicht hat er dabei nicht ausdrücklich von Neuroplastizität gesprochen, aber vieles von dem, was er lehrt, entspricht genau diesem Prinzip. Als ein weltweit angesehener Arzt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass er mit diesem Prinzip vertraut war.

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Pr. Nelson hat uns immer wieder und sehr häufig Einladungen ausgesprochen. Er hat uns zur täglichen Umkehr aufgefordert. Er hat uns eingeladen, regelmäßig den Tempel zu besuchen, celestial zu denken, geistige Schwungkraft aufzubauen und Friedensstifter zu sein. All diese Einladungen helfen uns, unsere Gedanken und Gewohnheiten neu auszurichten. Sie verändern nicht nur unser Handeln, sondern prägen langfristig auch unser Denken und damit die Art, wie wir die Welt wahrnehmen.

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Besonders deutlich wird das am Beispiel der Dankbarkeit. Präsident Nelson sprach während der Pandemie von der „heilenden Kraft der Dankbarkeit“ und erklärte, dass es besser sei, unsere Segnungen zu zählen als unsere Probleme („counting blessings is far better than recounting problems“) Heute bestätigt sogar die Neurowissenschaft diese Aussage.

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Dankbarkeit aktiviert Bereiche des Gehirns, die mit Wohlbefinden, Motivation und Entscheidungsfindung verbunden sind, insbesondere den präfrontalen Cortex und das Belohnungssystem. Gleichzeitig werden vermehrt Dopamin und Serotonin ausgeschüttet, die positive Emotionen fördern. Dankbarkeit senkt außerdem den Cortisolspiegel und reduziert Stress. Dadurch entstehen bessere Bedingungen für das Wachstum neuer neuronaler Verbindungen. Wer regelmäßig Dankbarkeit übt, entwickelt oft mehr Resilienz, mehr innere Ruhe und eine bessere emotionale Stabilität. Das Gehirn lernt, sich stärker auf das Positive auszurichten. Genau das beschreibt Neuroplastizität.

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Für mich bedeutet das, dass Dankbarkeit nicht nur eine geistige Tugend ist, sondern auch eine Art Training für unser Gehirn. Jedes Mal, wenn wir bewusst unsere Segnungen zählen, stärken wir die neuronalen Verbindungen, die Hoffnung, Zuversicht und Glauben fördern.

Deshalb möchte ich eine einfache Einladung aussprechen: Trainieren wir unser Gehirn in Dankbarkeit. Geben wir dem Herrn jeden Tag Gelegenheit, unsere Gedanken und unser Herz zu formen. 

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Wenn ich darüber nachdenke, gibt es vieles, wofür ich dankbar bin. Ich bin dankbar, dass ich seit meinem Herzinfarkt jeden Morgen aufwachen darf und Zeit mit meiner Familie verbringen kann. Ich bin dankbar für meine Frau und unsere drei Kinder. Ich bin dankbar für das Evangelium Jesu Christi, für sein Sühnopfer und seine Auferstehung. Ich bin dankbar für lebende Propheten, für einen Tempel in unserer Nähe und für die Möglichkeit, im Werk des Herrn mitzuarbeiten und in meiner Berufung die Gemeinde Wetzlar besuchen zu dürfen.

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Ich glaube, dass der Herr uns nicht nur geistig verändern möchte, sondern dass das Evangelium tatsächlich unser Denken, unser Herz und sogar die Art, wie wir die Welt wahrnehmen, verändert. Wenn wir die Einladungen der Propheten annehmen, entwickeln wir geistige Schwungkraft und richten unser Leben immer stärker auf Jesus Christus aus.

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Ich bezeuge, dass die Lehren Jesu Christi die Kraft haben, uns zu verändern. Durch tägliche Umkehr, Dankbarkeit und die bewusste Ausrichtung auf den Erretter können wir Schritt für Schritt mehr Freude, Frieden und Glauben entwickeln.

 

Im Namen Jesu Christi. Amen.

 

Sven Egly

Patrick Corbett

Botschaft von Patrick Corbett,
Mitglied im Hohen Rat des Pfahles Friedrichsdorf

Der Tempel als Vorbereitung auf das Zweite Kommen Jesu Christi

Vor einigen Wochen wurden wir als Mitglieder des Hohen Rats von Präsident Tiebing gebeten, die Ansprache von Präsident Russell M. Nelson aus der Generalkonferenz im Oktober 2024, „Der Herr Jesus Christus wird wiederkommen“, als Grundlage für unsere Botschaften bei den Gemeindebesuchen im Pfahl Friedrichsdorf zu nehmen.

 

In diesem Zusammenhang durfte ich in der Gemeinde Wetterau 1 darüber sprechen, wie die Gottesverehrung im Tempel und das Halten von Bündnissen uns auf das Zweite Kommen Jesu Christi vorbereiten.

 

Zu Beginn möchte ich eine Frage von Präsident Nelson zitieren, die meinen Blick neu auf meine persönliche Ausrichtung gelenkt hat: „Wem oder was widme ich mein Leben?“ Daran knüpft auch seine herzliche Aufforderung an uns alle an: „Jetzt ist für Sie – und für mich – die Zeit, uns vorzubereiten auf das Zweite Kommen unseres Herrn und Erretters, Jesus Christus.“

 

Präsident Nelson hat zudem die tiefere Bedeutung des Namens Israel mit den Worten „möge Gott siegen“ erklärt. Für mich persönlich bedeutet das eine direkte, tägliche Einladung: Ich möchte Gott in meinem eigenen Leben siegen lassen und den Herrn im Alltag an die erste Stelle setzen. Das größte Geschenk, das wir dem Vater im Himmel machen können, ist unser eigener Wille – der Wunsch, dass der Herr uns führt, leitet und unser Leben prägt.

 

Ein weiterer Schwerpunkt, der mir sehr am Herzen liegt, ist die Dringlichkeit unserer persönlichen Vorbereitung. Elder Dallin H. Oaks stellt uns dazu Fragen, die zum Nachdenken anregen: „Was wäre, wenn der Tag seines Kommens morgen wäre? Wenn wir wüssten, dass wir dem Herrn morgen begegnen würden […] was würden wir heute tun? Wenn wir all das dann täten, warum nicht schon jetzt?“ Diese Fragen laden uns liebevoll dazu ein, notwendige Veränderungen nicht aufzuschieben, sondern schon heute zu entscheiden, wie wir uns geistig vorbereiten wollen.

 

Diese persönliche Vorbereitung verbinde ich eng mit Präsident Nelsons Lehre über den Tempel. Zwei seiner Aussagen berühren mich dabei besonders: „Die regelmäßige Gottesverehrung im Tempel hilft uns dabei. Im Haus des Herrn richten wir uns auf Jesus Christus aus. Wir lernen von ihm.“ Zudem erinnert er uns daran, dass die Segnungen des Tempels „der Vorbereitung eines Volkes [dienen], das dabei mithilft, die Welt auf das Zweite Kommen des Herrn vorzubereiten“. Ich möchte Sie und mich dazu einladen, unsere eigenen Tempelbündnisse bewusster zu betrachten und uns zu fragen, wie diese Bündnisse unser persönliches Leben von innen heraus verändern können.

 

Wie kraftvoll diese Ausrichtung wirkt, durfte ich am Beispiel meiner eigenen Schwester miterleben. Sie war von Präsident Nelsons Ansprache tief berührt und verspürte den klaren Eindruck: „Du musst dich jetzt bereit machen. Der Erlöser kommt.“ Dieser Gedanke weckte in ihr den tiefen Wunsch, in den Tempel zu gehen. Nur wenige Monate später konnte sie gemeinsam mit ihrer Familie im Preston-Tempel ihr eigenes Endowment empfangen.

 

Seitdem hat sich ihr Leben spürbar verändert. Sie hat den Erretter an die erste Stelle gesetzt und empfängt täglich Kraft aus der Höhe. Ihr Beispiel zeigt mir praktisch, wie der Tempel uns stärkt, wenn wir dem Herrn näherkommen möchten.

 

Ich weiß, dass unser Himmlischer Vater uns liebt und dass er seinen Sohn, Jesus Christus, gesandt hat, um allen seinen Kindern den Weg zurück zu ihm zu zeigen.

 

Ich weiß, dass wir verändert werden, wenn wir mit Christus wandeln, von ihm lernen und unsere Tempelbündnisse einhalten.

Durch Jesus Christus werden wir gereinigt, geheiligt und darauf vorbereitet, eines Tages unseren himmlischen Eltern erneut zu begegnen.

Ich lade euch alle herzlich ein in das Haus des Herrn zu kommen. Dort können wir uns auf dieses zukünftige Wiedersehen vorbereiten und die Vorfreude auf ihre Gegenwart bereits jetzt spüren.

 

Im Namen Jesu Christi. Amen.

 

Patrick Corbett

Alter Missionspräsident - Frankfurt Germany Mission

Nach drei ereignisreichen, intensiven und wunderbaren Jahren neigt sich die Missionszeit von Präsident und Sister Cropper in Deutschland dem Ende zu. Auf ihrer letzten Pfahlkonferenz bei uns teilten sie tiefe Einblicke in ihre Erlebnisse, ihren gemeinsamen Dienst und ihr unerschütterliches Zeugnis von Jesus Christus.

 

Jesus Christus als persönlichen Freund erfahren

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Den Auftakt machte Sister Cropper mit einer sehr bewegenden und persönlichen Ansprache. Inspiriert durch das Studium von Worten früherer Kirchenführer widmete sie sich der zentralen Frage: Ist Jesus mein persönlicher Freund?

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Die Antwort auf ihre Gebete erhielt sie auf eine ebenso wunderbare wie melodische Weise. Über Monate hinweg erwachte Sister Cropper fast jeden Morgen mit einem anderen Kirchenlied im Kopf, die sie aber nicht gerade erst den Tag davor gehört hatte. Im April vernahm sie schließlich eine klare Stimme in ihren Gedanken, die ihr versicherte, dass der Herr diese Musik liebt und sich freut, dass Seine Freundin die Lieder genießt, die Er ihr schenkt. Lieder wie „O Fülle des Heils“, „Komm, du Quelle jedes Segens“ oder „Auf dem Weg mit Jesus“ wurden zu ihren täglichen Begleitern.

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„Heute kann ich auf eine tiefere, persönlichere Weise bezeugen, dass Jesus Christus mein Erlöser, mein Erretter und mein persönlicher Freund ist.“ — Sister Cropper

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Drei Jahre harter Dienst im Weinberg des Herrn

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Präsident Cropper knüpfte an dieses kraftvolle Zeugnis an und blickte sichtlich dankbar auf die dreijährige Missionszeit zurück. In seiner Funktion durfte er eng mit vielen jungen und älteren Missionaren zusammenarbeiten – eine Aufgabe, die er als wunderbare, aber auch sehr harte Erfahrung beschrieb. Lange Tage, die unermüdliche Suche nach interessierten Menschen und die unvermeidliche Ablehnung prägen den Alltag im Missionsdienst. Doch wie Elder Massimo De Feo in einer Schulung betonte: Das Durchleben dieser schwierigen Zeiten hilft den Missionaren, einen kleinen Teil dessen nachzuempfinden, was der Erretter während Seines Sühnopfers durchmachte.

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Besonders bewegend waren die Abschlussgespräche Anfang Mai mit 15 jungen Missionaren. In diesen Momenten und der anschließenden Zeugnisversammlung via Zoom wurde das enorme geistige Wachstum und die Reife der Missionare spürbar. Präsident Cropper erinnerte in diesem Zuge an das Gleichnis in Jakob 5: “Geht hin und arbeitet mit aller Kraft … denn siehe, dies ist das letzte Mal, das ich meinen Weingarten nähren werde; denn das Ende steht nahe bevor …”

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Ein bleibendes Vermächtnis

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Zum Abschluss ihrer Mission hinterlässt das Ehepaar Cropper dem Pfahl und den Missionaren ein klares Fundament. Ihr Dienst war geprägt von der Gewissheit, dass Gott lebt, dass Jesus Christus der Erretter der Welt ist und dass Seine Kirche heute durch lebende Propheten geführt wird. Sie haben gezeigt, dass der Herr uns nicht nur in der Missionsarbeit nahe ist, sondern uns auch ganz individuell – wie ein persönlicher Freund – im Alltag begegnet.

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Wir wünschen beiden alles Gute für Ihre Heimkehr und sind dankbar für ihren

Dienst in der Frankfurt Mission.

Botschaft der Pfahlpräsidentschaft 2025

Pfahlpräsidentschaft 2022-

Liebe Mitglieder des Pfahles Friedrichsdorf,

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Vor mehr als 200 Jahren hat Joseph Smith Jr., ein Junge im Alter von 14 Jahren, die Bibel aufmerksam gelesen und auf sich bezogen.

 

Er las Jakob 1:5-6: „Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf. Wer bittet, soll aber im Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin und her getrieben wird."

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Danach übte er Glauben aus und fragte den Herrn.

​In der englischen Version des Liedes „Die Zeit ist nur kurz“ weist der Verfasser uns darauf hin, dass wir dem Erretter auf allen Wegen und Gewohnheiten folgen sollen. Es mag dornig sein, doch der Arm des Erretters ist ausreichend, um gegen Anfechtungen standzuhalten.

 

Die Ansprache von Elder Bednar der Generalkonferenz Oktober 2024 hat uns Hinweise gegeben, dass die Schrift für uns geschrieben wurde, dass ein Abfall in einem nur kurz andauernden Zeitabschnitt passiert, und dass wir uns vor Stolz hüten müssen. Das tun wir am besten, wenn wir das Kleine und Einfache tun.

 

Deswegen wollen wir für uns persönlich, in unseren Familien und in allen Diensten für den Herrn folgende kleine und einfache Dinge im Fokus halten:

 

1. Lesen und studieren des Leitfadens „Komm, folge mir nach“ sowie der Heiligen Schriften – allein und in der Familie - und sich damit beschäftigen,

2. Den Propheten und unsere Kirchenführer unterstützen sowie ihnen folgen, indem wir uns regelmäßig mit den Belehrungen und Ansprachen der Generalkonferenzen auseinandersetzen.

3. Jeden Sonntag bewusst das Abendmahl nehmen und dabei an das Sühnopfer Jesu Christi denken und darüber nachsinnen.

4. Noch regelmäßiger die Nähe des Herrn suchen, indem wir zum Beispiel in die Nähe des und in das Haus des Herrn gehen.

 

Liebe Grüße senden die Pfahlpräsidentschaft des Pfahles Friedrichsdorf,

Björn Tiebing, Joshua Konietz und Daniel Kopischke

Neue Führung für den Pfahl Friedrichsdorf 2022

Die Gläubigen des Pfahles Friedrichsdorf der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bestätigten am Sonntag, den 12. Juni 2022, im Rahmen eines Konferenzgottesdienstes in der Kongresshalle Gießen eine neue Präsidentschaft im Amt. Die Gebietssiebziger Elder Michael Cziesla und Elder Markus Zarse beriefen das dreiköpfige Gremium.

 

Der neue Pfahlpräsident, Björn Tiebing, war bislang als Bischof der Gemeinde Wiesbaden tätig. Ihm zur Seite stehen Joshua Konietz als Erster Ratgeber und Daniel Kopischke als Zweiter Ratgeber. Alle drei üben ihre Aufgaben ehrenamtlich aus. Sie lösen Mark-René Harth, Horst Grünewälder und Michael Newsome ab, die seit Juni 2014 die Friedrichsdorfer Pfahlpräsidentschaft bildeten.

Pfahlpräsidentschaft 2022 -
Pfahlpräsidentschaft 2022 -

Als Pfahl bezeichnet die wiederhergestellte Kirche Jesu Christi ihre mehrere Gemeinden umfassenden Kirchenbezirke. Der Begriff leitet sich von einem biblischen Bild ab. Der Prophet Jesaja vergleicht das Volk Gottes mit einem Zelt, das von Pfählen oder Pflöcken gehalten wird.Der Pfahl Friedrichsdorf umfasst jeweils eine Gemeinde in Friedrichsdorf, Hanau, Kassel, Koblenz, Usingen, Wetzlar und Wiesbaden sowie zwei Gemeinden in der Wetterau.

Gründung Pfahl Friedrichsdorf 2014

Der biblische Prophet Jesaja vergleicht das Volk Gottes mit einem Zelt, das von Pfählen gehalten wird. Seit Sonntag, dem 22. Juni 2014, stützt ein weiterer Pfahl das große Ganze. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat bei einem Konferenzgottesdienst in Hanau den Pfahl Friedrichsdorf gegründet. Als Pfahl bezeichnet die landläufig als Mormonen bekannte christliche Kirche ihre mehrere Gemeinden umfassenden Kirchenbezirke.

 

Die Führung des neuen Pfahles übernimmt als dessen Präsident Mark-René Harth aus Friedrichsdorf-Dillingen. Ihm zur Seite stehen als Ratgeber Horst Grünewälder aus Taunusstein und Michael Newsome aus Grävenwiesbach. Der Pfahl Friedrichsdorf besteht aus den Gemeinden Friedrichsdorf, Hanau, Koblenz, Usingen, Wetterau, Wetzlar und Wiesbaden. Bislang gehörten diese Gemeinden zum Pfahl Frankfurt.

Pfahlpräsidentschaft 2014 - 2022
Pfahlkonferenz 2014
Gebäude von außen

An dem Gottesdienst in Hanau nahmen über 1.700 Gläubige und Freunde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aus 23 Gemeinden teil. Darunter war Elder José Teixeira, Präsident des Gebiets Europa der Kirche.

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Mehr Berichte vom Pfahl und Euren Gemeinden

Hier geht es zur Webseite für die Kirchengeschichte des Pfahles und Euren Gemeinden

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