Pfahlgeschichte und Rückblick

Nach drei ereignisreichen, intensiven und wunderbaren Jahren neigt sich die Missionszeit von Präsident und Sister Cropper in Deutschland dem Ende zu. Auf ihrer letzten Pfahlkonferenz bei uns teilten sie tiefe Einblicke in ihre Erlebnisse, ihren gemeinsamen Dienst und ihr unerschütterliches Zeugnis von Jesus Christus.
Jesus Christus als persönlichen Freund erfahren
Den Auftakt machte Sister Cropper mit einer sehr bewegenden und persönlichen Ansprache. Inspiriert durch das Studium von Worten früherer Kirchenführer widmete sie sich der zentralen Frage: Ist Jesus mein persönlicher Freund?
Die Antwort auf ihre Gebete erhielt sie auf eine ebenso wunderbare wie melodische Weise. Über Monate hinweg erwachte Sister Cropper fast jeden Morgen mit einem anderen Kirchenlied im Kopf, die sie aber nicht gerade erst den Tag davor gehört hatte. Im April vernahm sie schließlich eine klare Stimme in ihren Gedanken, die ihr versicherte, dass der Herr diese Musik liebt und sich freut, dass Seine Freundin die Lieder genießt, die Er ihr schenkt. Lieder wie „O Fülle des Heils“, „Komm, du Quelle jedes Segens“ oder „Auf dem Weg mit Jesus“ wurden zu ihren täglichen Begleitern.
„Heute kann ich auf eine tiefere, persönlichere Weise bezeugen, dass Jesus Christus mein Erlöser, mein Erretter und mein persönlicher Freund ist.“ — Sister Cropper
Drei Jahre harter Dienst im Weinberg des Herrn
Präsident Cropper knüpfte an dieses kraftvolle Zeugnis an und blickte sichtlich dankbar auf die dreijährige Missionszeit zurück. In seiner Funktion durfte er eng mit vielen jungen und älteren Missionaren zusammenarbeiten – eine Aufgabe, die er als wunderbare, aber auch sehr harte Erfahrung beschrieb. Lange Tage, die unermüdliche Suche nach interessierten Menschen und die unvermeidliche Ablehnung prägen den Alltag im Missionsdienst. Doch wie Elder Massimo De Feo in einer Schulung betonte: Das Durchleben dieser schwierigen Zeiten hilft den Missionaren, einen kleinen Teil dessen nachzuempfinden, was der Erretter während Seines Sühnopfers durchmachte.
Besonders bewegend waren die Abschlussgespräche Anfang Mai mit 15 jungen Missionaren. In diesen Momenten und der anschließenden Zeugnisversammlung via Zoom wurde das enorme geistige Wachstum und die Reife der Missionare spürbar. Präsident Cropper erinnerte in diesem Zuge an das Gleichnis in Jakob 5: “Geht hin und arbeitet mit aller Kraft … denn siehe, dies ist das letzte Mal, das ich meinen Weingarten nähren werde; denn das Ende steht nahe bevor …”
Ein bleibendes Vermächtnis
Zum Abschluss ihrer Mission hinterlässt das Ehepaar Cropper dem Pfahl und den Missionaren ein klares Fundament. Ihr Dienst war geprägt von der Gewissheit, dass Gott lebt, dass Jesus Christus der Erretter der Welt ist und dass Seine Kirche heute durch lebende Propheten geführt wird. Sie haben gezeigt, dass der Herr uns nicht nur in der Missionsarbeit nahe ist, sondern uns auch ganz individuell – wie ein persönlicher Freund – im Alltag begegnet.
Wir wünschen beiden alles Gute für Ihre Heimkehr und sind dankbar für ihren
Dienst in der Frankfurt Mission.
Botschaft der Pfahlpräsidentschaft 2025

Liebe Mitglieder des Pfahles Friedrichsdorf,
Vor mehr als 200 Jahren hat Joseph Smith Jr., ein Junge im Alter von 14 Jahren, die Bibel aufmerksam gelesen und auf sich bezogen.
Er las Jakob 1:5-6: „Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern und macht niemandem einen Vorwurf. Wer bittet, soll aber im Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin und her getrieben wird."
Danach übte er Glauben aus und fragte den Herrn.
In der englischen Version des Liedes „Die Zeit ist nur kurz“ weist der Verfasser uns darauf hin, dass wir dem Erretter auf allen Wegen und Gewohnheiten folgen sollen. Es mag dornig sein, doch der Arm des Erretters ist ausreichend, um gegen Anfechtungen standzuhalten.
Die Ansprache von Elder Bednar der Generalkonferenz Oktober 2024 hat uns Hinweise gegeben, dass die Schrift für uns geschrieben wurde, dass ein Abfall in einem nur kurz andauernden Zeitabschnitt passiert, und dass wir uns vor Stolz hüten müssen. Das tun wir am besten, wenn wir das Kleine und Einfache tun.
Deswegen wollen wir für uns persönlich, in unseren Familien und in allen Diensten für den Herrn folgende kleine und einfache Dinge im Fokus halten:
1. Lesen und studieren des Leitfadens „Komm, folge mir nach“ sowie der Heiligen Schriften – allein und in der Familie - und sich damit beschäftigen,
2. Den Propheten und unsere Kirchenführer unterstützen sowie ihnen folgen, indem wir uns regelmäßig mit den Belehrungen und Ansprachen der Generalkonferenzen auseinandersetzen.
3. Jeden Sonntag bewusst das Abendmahl nehmen und dabei an das Sühnopfer Jesu Christi denken und darüber nachsinnen.
4. Noch regelmäßiger die Nähe des Herrn suchen, indem wir zum Beispiel in die Nähe des und in das Haus des Herrn gehen.
Liebe Grüße senden die Pfahlpräsidentschaft des Pfahles Friedrichsdorf,
Björn Tiebing, Joshua Konietz und Daniel Kopischke
Neue Führung für den Pfahl Friedrichsdorf 2022
Die Gläubigen des Pfahles Friedrichsdorf der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bestätigten am Sonntag, den 12. Juni 2022, im Rahmen eines Konferenzgottesdienstes in der Kongresshalle Gießen eine neue Präsidentschaft im Amt. Die Gebietssiebziger Elder Michael Cziesla und Elder Markus Zarse beriefen das dreiköpfige Gremium.
Der neue Pfahlpräsident, Björn Tiebing, war bislang als Bischof der Gemeinde Wiesbaden tätig. Ihm zur Seite stehen Joshua Konietz als Erster Ratgeber und Daniel Kopischke als Zweiter Ratgeber. Alle drei üben ihre Aufgaben ehrenamtlich aus. Sie lösen Mark-René Harth, Horst Grünewälder und Michael Newsome ab, die seit Juni 2014 die Friedrichsdorfer Pfahlpräsidentschaft bildeten.


Als Pfahl bezeichnet die wiederhergestellte Kirche Jesu Christi ihre mehrere Gemeinden umfassenden Kirchenbezirke. Der Begriff leitet sich von einem biblischen Bild ab. Der Prophet Jesaja vergleicht das Volk Gottes mit einem Zelt, das von Pfählen oder Pflöcken gehalten wird.Der Pfahl Friedrichsdorf umfasst jeweils eine Gemeinde in Friedrichsdorf, Hanau, Kassel, Koblenz, Usingen, Wetzlar und Wiesbaden sowie zwei Gemeinden in der Wetterau.
Gründung Pfahl Friedrichsdorf 2014
Der biblische Prophet Jesaja vergleicht das Volk Gottes mit einem Zelt, das von Pfählen gehalten wird. Seit Sonntag, dem 22. Juni 2014, stützt ein weiterer Pfahl das große Ganze. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat bei einem Konferenzgottesdienst in Hanau den Pfahl Friedrichsdorf gegründet. Als Pfahl bezeichnet die landläufig als Mormonen bekannte christliche Kirche ihre mehrere Gemeinden umfassenden Kirchenbezirke.
Die Führung des neuen Pfahles übernimmt als dessen Präsident Mark-René Harth aus Friedrichsdorf-Dillingen. Ihm zur Seite stehen als Ratgeber Horst Grünewälder aus Taunusstein und Michael Newsome aus Grävenwiesbach. Der Pfahl Friedrichsdorf besteht aus den Gemeinden Friedrichsdorf, Hanau, Koblenz, Usingen, Wetterau, Wetzlar und Wiesbaden. Bislang gehörten diese Gemeinden zum Pfahl Frankfurt.



An dem Gottesdienst in Hanau nahmen über 1.700 Gläubige und Freunde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage aus 23 Gemeinden teil. Darunter war Elder José Teixeira, Präsident des Gebiets Europa der Kirche.


